Über den Wolken

 

Nach dem gestrigen Ruhetag ging es heute mit leicht dezimierter Truppe noch einmal in Richtung Osten. Falk ist ja bereits gestern wieder in Richtung Heimat geflogen und Michas Befinden ließ eine Tour noch immer nicht zu, so dass unser Minipeloton heut noch aus 7 Mitfahrern bestand. Nicht lang nach dem Abfahrt waren es nur noch sechs: Siggi musste mit Kettenriss eine längere Reparaturpause einlegen und trat dann direkt den Rückweg an. Der Rest umging heut mal den Tunnel der "alten" Streckenführung der Küstenstraße. Das bedeutete zwar zusätzliche Höhenmeter aber auch zusätzliche Aussicht. Immer am Meer entlang ging es in Richtung Almunecar und weiter nach Motril. Nach einem kurzen Abstecher zum Meer am Hafen von Motril suchten wir uns nach 55km entlang der Küste im Zentrum ein Plätzchen für die Mittagspause. Recht unverhofft fanden wir hier das kulinarische Highlight dieser Woche, zumindest was die Verpflegung auf der Tour angeht. Sehr leckere Pizza und Käsekuchen mit Honig und Nüssen, das ganze eingenommen unter großen Palmen im Schatten der Sonne - es gibt Schlimmeres im Radlerleben.

Gut gestärkt ging es dann wieder etwas ins Hinterland. Wir verließen Motril, durchfuhren einige kleinere Ortschaften und machten uns an den Aufstig zum Collado de Itrabo, einem zum Vergleich der letzten Tage eher gemäßigten "Hügelchen": in etwa 6km Anstieg ging es mit mäßiger und gut zu fahrender Steigung auf gut 500 Meter Höhe. Oben bzw. während der Auffahrt wurden wir von einer 20-köpfigen Gruppe Engländern "überrollt". Ich weiß nicht ob sie ein Ausscheidungsrennen fuhren oder es einfach nur eilig hatten - einige von Ihnen sahen jedenfalls aus und hörten sich an als würden sie zeitnah vom Rad fallen. Naja, wir ließen es weiter entspannt angehen, die folgende Abfahrt über 13 km war jedenfalls gut zu fahren und brachte uns zügig wieder an die Küste. Auf identischem Rückweg ging es dann zurück nach Nerja. Fast hätten wir allerdings noch die Julia verloren: an ein kleines Steinbockbaby das am Straßenrand stand. Aber wir waren zu schnell vorbei, als dass diese Liebe weiter wachsen und gedeihen und unser Gruppetto noch weiter verkleinern hätte können. So erreichten alle nach gut 100km mit auch wieder 1600hm (flacher geht hier irgendwie einfach nicht) unseren Heimatort.

Ich gönnte mir zum Abschluss des Tages noch eine kleine Extrawurst und bog kurz vor Nerja noch einmal ab in die Berge. Ich hatte von einer super zu fahrenden kleinen Straße gelesen und wollte mir das nochmal anschauen. Ein Manko: Sackgasse. Aber was tut man nicht alles für Aussicht. Also auffwärts durchs Tal des Rio de la Miel. Während unten am Meer am nachmittag dicker Dunst aufzog, war ich hier recht schnell wieder raus aus den Wolken. Die Straße hielt was versprochen war, super asphaltiert und minütlich neue Aus-, Weit- und Tiefblicke. Die mit weißer Farbe auf die Straße gemalten Motivationssprüche und Namen (wohl der hiesigen Radsportprominenz) deuteten darauf hin, dass hier wohl ab und an mal ein vereinsinternes Bergzeitfahren ausgetragen wird. Dafür auf jeden Fall perfekt geeignet. Die Straße wurde nach oben hin zwar etwas schmaler, der Asphalt blieb allerdings super und ich traf auf den 13km genau ein Auto. Schon wieder ne Traumstraße und offensichtlich noch ein Geheimtipp, denn nicht mal bei quaeldich.de war dazu etwas zu finden. Oben dann ein auf die Straße gemalter freundlicher Hinweis auf die Bestzeit (32:04min - naja, man braucht ja noch Ziele) und ein weiter Rundumblick über den Wolken. Einfach grandios diese Extrawurst!

 

 

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Königsetappe - so oder so...

 

Auch am heutigen Tag wurden wir zum Frühstück auf der Dachterrasse mit strahlendem Sonnenschein begrüßt. Da bereits am heutigen dritten Tag die Königsetappe auf dem Plan stand, waren wir etwas früher dran als sonst. Im Teilnehmerfeld gab es eine gewisse Aufregung, Anspannung und sicher auch Vorfreude auf den heutigen Tag. Nicht ganz zu Unrecht, standen doch immerhin 170km und etwa 2800hm auf dem Plan. Micha und ich kannten die Strecke ja bereits aus unserem winterlichen Besuch, so dass wir in etwa wussten was uns erwartet. Eine tolle Runde, mit grandiosen Ausblicken, schnellen Abfahrten, aber ebend auch langen und fordernden Anstiegen. Da der Trainingsstand unserer Mitfahrer doch recht weit gefächert ist, beschlossen wir, einfach als Gruppe loszufahren und dann im Verlauf der Etappe zu entscheiden, wer mit wem wie und wo fährt, damit am Abend alle Teilnehmer wieder gesund im Hotel eintreffen. Gesagt getan. Auf der Küstenstraße, der man hier einfach nicht entgehen kann, ging es mit angenehmen Rückenwind die ersten 23km in Richtung Osten bis Almunécar. Dort bogen wir dann wieder mal ab in Richtung Gebirge, und starteten mit der Auffahrt auf der "Carretera de la Cabra". Sie führt uns zunächst auf knapp 30km hinauf zum Pass mit dem wohlklingenden Namen "Collado de los Poyos del Pescado" auf 1274m. Die landschaftliche Vielfalt entlang dieser Traumstraße ist wirklich enorm: Kirschenplantagen in Küstennähe, später Avocados und Oliven und letztlich die nur noch sehr karge Vegetation des Gebirges. Alles garniert mit Blick aufs Meer und großartigen Aussichten in Täler und Schluchten. Zum Leidwesen einiger Mitfahrer war mit dem Pass leider der höchste Punkt der Etappe noch nicht erreicht. Landschaftlich nicht weniger schön, windet sich die Straße dann weitere 15km auf einer Hochfläche bis auf immerhin 1355m, wo sowohl der höchste Punkt als auch die Verpflegungsstation fürs Mittag erreicht war. Wir grübelten nur kurz darüber, wie sich in so abgelegener Gegend so ein Restaurant halten kann, und gingen dann dazu über reichlich Nudeln und Käse- / Schinkenbrote zu ordern. Alles äußerst schmackhaft und vielleicht auch die Antwort auf die vorhergenannte Frage. Aufgrund der vorgerückten Stunde, mittlerweile war es halb vier, fassten wir hier den Entschluss die Gruppe zu teilen. Thommy, Falk und Ändi wählten den selben Rückweg um sich die Traumstraße aus der anderen Perspektive auch noch einmal anschauen zu können. Micha, Julia, Chris, Julian und ich wollten die Runde vervollständigen und machten uns auf die 100km lange Reststrecke. Zum Glück ist es hier zu dieser Jahreszeit doch schon recht lang hell und zum Glück wussten wir von unserem letzten Besuch im Januar dass uns hier auch noch etwa 40km Abfahrt das Leben etwas leichter machen würde. So ging es also durchs Hochland, was deutlich grüner aussah als noch im Januar und somit landschaftlich auch sehr reizvoll war. Bei km 120 gab es nochmal einen kleinen Zwischenstopp an der Tankstelle, bevor wir uns dann in eine etwa 35km lange Abfahrt hinunter zum Meer stürzten. Vor lauter Aussicht genießen musste man ein wenig aufpassen die Straße nicht aus dem Blick zu verlieren.;-) Die letzten 20km ging es dann mal wieder auf der auf der Küstenstraße gen Nerja, Micha spannte sich gewohnt zuverlässig vor unseren kleinen Zug, so dass wir zügig und vor allem noch im Hellen im Hotel ankamen. Fazit: Wahnsinnsrunde mit grandiosen Aussichten und Erinnerungspotential sowie Stolz bei allen Beteiligten über das Geschaffte. Ne richtige Königsetappe eben. 

Morgen gibt es dann einen Tag Pause mit individueller Gestaltung und am Donnerstag geht es dann in die zweite Hälfte unserer Muskeln für Muskeln Rennradwoche.

 

 

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Willkommen in Andalusien

 

Die Muskeln für Muskeln Rennradwoche feiert Ihren ersten "runden Geburtstag" und hat sich dafür diesmal einen neuen Ort ausgesucht. Nach vier Jahren auf Mallorca sind wir in diesem Jahr mit dem "Troß" umgezogen nach Andalusien. Genauer gesagt nach Nerja, einem Küstenstädtchen ganz im Süden Spaniens, etwa 60km östlich von Malaga. Nachdem wir am Freitag und Samstag unsere Gäste alle wohlbehalten am Flughafen von Malaga in Empfang nehmen konnten, ist unsere Gruppe mit 13 Radlern und 3 Familienmitgliedern nun perfekt. Besonders stolz macht uns, dass wir mit Julian, Thommy und Siggi gleich drei Mitfahrer begrüßen können, die uns bisher in jdem Jahr begleitet haben und ebenso ihr Fünfjähriges feiern. Vielen Dank dafür! Die statistischen zwei Regentage für den Monat April haben wir praktischerweise an den Anreisetagen abgehakt, und die Wettervorhersage für die kommenden Tage verhieß nur Gutes: Temperaturen um die 20 Grad und Sonne satt. Eine Wohltat für jeden frühlingsuchenden Mitteleuropäer.

So sollte es heute nun also losgehen: Die letzten Wolken verzogen sich pünktlich zum Frühstück auf unserer Dachterrasse und anschließend nahmen wir im Bikeshop, der extra für uns am Sonntag seine Pforten öffnete, unsere Leihräder in Empfang. Anschließend ging es mit ordentlich Gegenwind auf die flache Küstenstraße nach Westen. Eine Kombination, die uns in dieser Form heut nicht mehr allzu oft begegnen sollte, In Torrox bogen wir dann ab ins bergige Hinterland und kurbelten munter hoch nach Competa. Zwischendurch immer wieder kleine Abfahrten mit ordentlichen Rampen auf der Gegenseite, die schon frühzeitig an den Kräften zehrten. Einrollrunde auf andalusisch! Auf 500-600m Höhe angekommen ging es dann wellig, leicht kupiert entlang des Gebirges mit grandiosen Weitsichten. Nach erholsamer Abfahrt gab es dann nach einigem Suchen in Vélez - Málaga die wohlverdiente Pause nach etwa 65km. Die Gruppe machte sich dann an die letzten 4 km Abfahrt zur Küstenstraße und segelte mit Rückenwind heim nach Nerja. Ich wählte eine leicht geänderte Route, um noch eine andere Strecke abzuchecken. Mit dem Ergebnis, dass wir diese in der Woche wohl auch noch mal befahren werden, da sie landschaftlich und straßentechnisch absolut traumhaft war. Den Abend ließen wir dann im indischen Restaurant ausklingen, die Erholung war bereits soweit fortgeschritten, dass schon neue Pläne geschmiedet wurden. Abschließend nach Tag 1 bleibt zu sagen: Wie nach unserem Besuch im Januar bereits zu vermuten war, wird das wohl die mit Abstand anspruchvollste Rennradwoche - dem ersten "Jubiläum" absolut angemessen.

 

 

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Traumrunde!

 

Heute also sollte unser gestern noch verschobener Ausflug in die Berge folgen. Mangels Beleuchtung für die dunklen Abendstunden hieß es früh aufzustehen, um die hellen Stunden des Tages zu nutzen. So ging es pünktlich halb 9 ab Nerja ein gutes Stück entlang der Küste auf bereits bekannten Pfaden. Nach gut 25km bogen wir dann ab ins Landesinnere und von da an gab es für die nächsten 35km nur noch eine Richtung: nach oben. Das Anfangs recht breite Tal wurde zusehends enger und die Straße in gleichem Maße schmaler. Parallel dazu wurde die Landschaft immer atemberaubender und die Gegend einsamer. Alles was wir in etwa 90 Minuten trafen waren etwa 5 Autos sowie zwei Steinböcke die unseren weg kreuzten. Als wir begannen uns zu fragen, wo wir in dieser Wildnis etwas zu essen herbekommen, schickte uns der Fahrradgott so eine Art Engel. also eigentlich wars ein altes Mütterchen in Ihrer Hütte auf 1200m Höhe die nur darauf wartete zwei ausgehungerte Radler mit leckeren Broten und einem halben dutzend Colaflaschen zu versorgen. Derart gestärkt und ordentlich eingepackt - mittlerweile betrug die Lufttemperatur nur noch 4Grad, was uns in der prallen Sonne so vorher gar nicht aufgefallen war - ging es weiter auf unserer Runde. 10km Abfahrt führten uns ins ins recht karge, aber nicht minder schöne Hinterland der Costa del Sol. In der Ferne immer im Blick: die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada: Ein wahrhaft majestätischer Anblick! Nach weiteren 50 km folgte ein kurzer Stopp an der Tanke für die obligatorische Radlermahlzeit: Cola und Snickers. Die restlichen 50km gab es dann fast geschenkt: 30 km traumhafte Abfahrt und anschließend noch 20km ausrollen entlang der Küste zurück nach Nerja. Fazit: Sicher eine der schönsten Runden die ich bisher mit dem Rad gefahren bin, und da gab es bisher schon ein paar. Kleiner subtiler Hinweis an unsere Mitfahrer: um diese Runde erleben und genießen zu können, sollte in den kommenden 4 Monaten vielleicht noch der eine oder andere Berg zur Vorbereitung aufgesucht werden ;-)

 

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Von Café zu Café zu Café.

Nach der gestrigen Runde haben wir geschlafen wie zwei Steine, und da hier momentan erst halb 9 die Sonne aufgeht, kamen wir dementsprechend spät aus den äußerst bequemen Betten. Beim Frühstück auf dem Balkon, stellten wir dann fest, dass die eigentlich für heute geplante größere Runde kaum mehr zu schaffen ist, ohne am Ende des Tages in die Dunkelheit zu geraten. "Was du heut nicht kannst besorgen, das verschieb dann halt auf morgen" - also kurzerhand den Plan geändert und heut in Richtung Osten auf der Küstenstraße. Das Meer permanent im Blick, ertappt man sich manchmal dabei fast zu vergessen, wie gut man es hier eigentlich gerade hat. Um es nicht zu entspannt werden zu lassen, bogen wir dann nochmal ein bisschen in die Berge ab, um dann nach etwa 70 km eine kurze "Bocadillo con queso" Pause einzulegen. Auf dem Rückweg nach Nerja, sprang uns ein kleiner Berg ins Auge, komplett bebaut mit kleinen, alten Fischerhäuschen und überkront von einem alten, maurischen Castello. Kurzerhand drehten wir noch ne kurze Biege und fanden doch tatsächlich ein schönes Café kurz unterm Castello mit atemberaubender Aussicht. Die Anfahrt gestaltete sich allerdings...naja, ich will nicht vorweg greifen. Wir sind auf die Reaktionen unserer Gäste gespannt, haben schon überlegt was für Sprüche kommen werden und verraten nur so viel: Das Mittag will verdient werden ;-) Anschließend machten wir uns dann wieder auf Richtung temporärer Heimat. Immer entlang der Küste, ein stetiges Auf und Ab (gefühlt ein wenig mehr Auf als Ab) und das Meer stets im Blick. Nach 110km wohlbehalten in Nerja angekommen, belohnten wir uns nach dem obligatorischen Kuchenstop im Café noch mit nem kleinen Erdbeertörtchen auf der hoteleigenen Dachterasse inclusive Sonnenuntergang über dem Meer. Verhungern wird hier niemand, soviel läßt sich nach zwei Tagen Rennradwochen-Testing schon mal mit Sicherheit sagen :-) 

 

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Willkommen im Frühling

Kalt in Deutschland. Grau. Regen oder mit etwas Glück auch Schnee. Auf dem Rad in jedem Falle ungemütlich. Höchste Zeit für eine kleine Auszeit und ein paar wärmende Sonnenstrahlen im Süden. So gesehen war der Blick aus dem Flieger beim Anflug auf Malaga schon mal vielversprechend. Ganz nebenbei haben Micha und ich so schon mal die Möglichkeit, unser diesjähriges Ziel der Rennradwoche ein bisschen besser kennenzulernen, ein paar Routen zu testen, das Hotel zu checken, gute Restaurants zu finden und natürlich die besten Kuchen - Hotspots ;-) So betrachtet sind wir gestern Abend und heute im Laufe des Tages schon ein gutes Stück weitergekommen. Der Tag begrüßte uns mit strahlend blauem Himmel und einer fantastischen Aussicht von der Dachterasse des Hotel über das Meer auf der einen und in die Berge auf der anderen Seite. Die gewählte Tour führte uns dann schon gleich richtig ins bergige Hinterland. Auf 112km gab es satte 1900hm, abseits der Küstenstraße fast ausnahmslos auf kleinen und verkehrsarmen Strecken. Hier und da bietet die Route bietet sicher noch ein klein wenig Optimierungspotential, aber unter anderem deswegen sind wir ja hier. Zudem zeigte sich bereits heute, dass es wohl die bisher anspruchsvollste Rennradwoche werden wird: wirkliche flache Stücken sind rar gesät im Vergleich zu Mallorca. In puncto schöne Aussichten, steht die Gegend hier der Radfahrerinsel No.1 allerdings in nichts nach. In sofern kann sich unsere Gruppe, die bisher 10 Mitfahrer umfaßt, schon sehr auf Ende April / Anfang Mai freuen. Falls der eine oder andere Leser jetzt oder vielleicht im Laufe der nächsten Tage beim lesen der Artikel noch auf den Geschmack kommen sollte: einige Restplätze sind noch zu haben. Und was gäbe es schöneres als die Vorfreude? Jetzt, im kalten grauen deutschen Winter ;-)

 

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Auf nach Andalusien!

Seid dabei, wenn es Ende April wieder unter dem Motto "Bike for SMA" in den Süden geht. Eine (für uns) neue Radregion wird angesteuert: es geht mit der Rennradwoche im kommenden Jahr nach Andalusien. Mag die Region auch neu sein, vieles altbewährtes behalten wir bei: die kleine Gruppengröße für ungezwungenes und lockeres Miteinander. Ein kleines Hotel, das abhängig von der Zahl der Mitfahrer exklusiv für uns zur Verfügung steht. Der bewährte Shuttleservice zum Flughafen Malaga für euch und eure Räder oder auch die Unterstützung beim Mieten von Leihrädern vor Ort. Besonderes Highlight - sofern das Wetter mitspielt - wird sicher das morgendliche Frühstück auf der Dachterasse des Hotels, inklusive Meerblick. Und wie jedes Jahr besteht natürlich die Möglichkeit, die Touren individuell an die Vorlieben und das Können der Teilnehmer anzupassen.  Micha und ich fahren zwar sehr gern zusammen Rad, aber für das Wohl unserer Gäste würden wir uns natürlich auch mal aufteilen ;-) . Kurz oder lang, Flach oder Berg. Flach und Berg. Nur Berg oder nur flach. Alles ist möglich. Daher richten wir uns ausdrücklich auch an alle Rennradinteressierten (die ganz schnellen müssen dann eben ab und an auf uns warten ;-)  Micha und ich werden im Januar schonmal die Lage vor Ort checken, und dann hier auch ganz sicher mit Text und Bild darüber berichten. Wir freuen uns auf euch!

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Slippery when wet

Drei typische Dinge für Mallorca: Mandelkuchen, Hierbas Kräuterlikör und rutschige Strassen, wenn es nach längeren Trockenphasen mal wieder geregnet hat. Mit letzteren hatten wir heute das zweifelhafte Vergnügen, als uns die geplante Tour wieder ins Tramuntana Gebirge führte. Zu Beginn war es schon bedeckt, aber trocken, jedoch ließ der Blick auf die Bergkette erahnen, dass es oben eher ungemütlich werden könnte. Tiefhängende Wolken und Nieselregen empfingen unsere 10-köpfige Gruppe auf den sonst schönen Wegen durch die Inselmitte. Vorbei an Pina und Binissalemin in Richtung Inca, wo sich zwei Mitfahrer von der Gruppe verabschiedeten, um den lokalen Wochenmarkt zu besuchen. Zu acht ging es also weiter in Richtung Alaro, wo der Anstieg zum beschaulichen Berggdorf Orient begann. Meiner Meinung nach, ist dies eines der schönsten Täler auf der gesamten Insel, leider ließen Witterung und Strassenverhältnisse heute wenig Genuss zu, denn das Fahren an sich verlangte hundertprozentige Aufmerksamkeit. Großer Motivationsfaktor war einmal mehr die Aussicht auf das solide Kuchenbuffett in Santa Maria, welches sich glücklicherweise auf dem Rückweg unserer Route befand. Frisch gestärkt und aufgewärmt, waren die letzten 40 km über Abschnitte des Cami de Muro, Algaida und Llucmajor bei Trockenheit und nur leichtem Wind eine gut zu meisternde Herausforderung.

Morgen beginnt die Abreise für die meisten Teilnehmer, darum war es wirklich schön, diese Tour noch mal in fast vollständiger Gruppengröße fahren zu können. Der Freitag wird dann eine Mischung werden aus Shuttleservice, Ruhetag, Strand, Lesen, Startunterlagen abholen und mit Hinblick auf Samstag einfach nur Gesund werden bzw. bleiben.

 

Der Track des heutigen Tages: https://www.strava.com/activities/559393712

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Alles easy

Fast schon traditionell findet am Mittwoch der Rennradwoche ja eigentlich immer der Ruhetag statt. In diesem Jahr allerdings ist alles etwas anders: durch diverse Erkältungen, aufgeschlagene und anderweitig lädierte Knie, waren einige unserer Gäste bereits zu unfreiwilligen Ruhetagen gezwungen, sodass die Erwartungen an den heutigen Tag recht unterschiedlich ausfielen. So entschied sich Thommy heute für´s Sonnendeck unseres Hotels in Campos. Chris schonte sein Knie und konnte endlich mal wieder ein bisschen ausschlafen. Micha und Julia verbrachten den Tag in Palma um Freunde zu treffen. Der Rest der Gruppe konnte sich immerhin auf einen halbwegs gemeinsamen Nenner einigen: 100 easy. Damit ging es dann um 10 Uhr wie gewohnt aus dem Hotel los auf den Cami de Palmer in Richtung Llucmajor. Anschließend den Cami de Sa Torre, an dessen Ende sich unsere kleine Gruppe aufteilte. Siggi, Brit und Rito fuhren in Richtung Palma. Rito und Brit arbeiteten sich den Ballermann entlang, schafften es aber immerhin per Rad zurück nach Campos und konnten auf´s Taxi verzichten ;-) Siggi umkreiste Palma heute mit dem Rad und hatte am Ende ordentliche 145 km auf dem Tacho (immerhin fast zwei Kilometer pro Lebensjahr - Respekt). Unser kleines Sechser-Grüppchen hingegen machte sich auf den Weg nach Süden zur Küstenstraße. Getreu unseres ausgegebenen Tagesmottos "Easy" radelten wir auf dieser entspannt in Richtung Colonia de Sant Jordi, wo wir nach 55 km zur Mittagspause eintrafen. Frisch gestärkt ging es dann weiter gegen den Wind, aber natürlich wieder "Easy" in Richtung Santanyi und Ca`s Concos. Hier noch einen kleinen Faupax bei der Route eingebaut (sprich: wir haben uns verfahren), den aber außer dem Guide niemand bemerkte. Nach einer schönen Abfahrt standen wir mit 96,5 km auf dem Tacho wieder in Campos. Um dem Tagesmotto gerecht zu werden,  Suses ersten 100er voll zu machen und natürlich um zur Eisdiele zu kommen, hängten wir noch ein paar Meter dran und machten heute sehr früh Feierabend. Morgen erwarten uns wahrscheinlich der Orient (mehr dazu morgen) sowie einige kulinarische Highlights (das bereits bekannte, inselgrößte Kuchenbuffet und abends bekommt Siggi hoffentlich endlich sein Steak von dem er schon die ganze Woche träumt), Bleibt dran und nicht vergessen: BIKEFORSMA

 

https://www.strava.com/activities/558253237

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Alle Wege führen nach Santa Maria

Aufgrund der heute gewählten Tour, ließ es sich leider nicht vermeiden, die Gruppe aufzusplittern. Als Vorbereitung zum SuperGiroDolomiti und dem am kommenden Samstag stattfindenden Mallorca312, wollten Andi und Djami gern ein paar Extrakilometer mit ernstzunehmenden Höhenmetern zurücklegen. Da Julia für Ihre Ligawettkämpfe ebenfalls gut in Form sein möchte, schloss sie sich den beiden kurzentschlossen an. Ich darf gleich vorwegnehmen, dass sie diese Entscheidung im Laufe des Tages nie bereute und massenhaft anerkennende Kommentare erntete. Gruppe 2 bestand aus Thommy und mir: wir fuhren mit dem Auto bis Santa Maria, um erstens den An- und Abfahrtskilometern zu entgehen und zweitens ein Taxi für alle Fälle am Fuße des Gebirges stehen zu haben.
Ein familiär und auch sprachlich eng verbundenes Trio setze sich als weiteres Minipeloton in Richtung Südosten der Insel in Bewegung und erkundete die dort zahlreich vorhandenen Strände und Badebuchten. Auch hier ein riesiges Lob für sich aufsummierte 90 km.

Der Rest der Truppe entschied sich für ein entspanntes Rollen durch die Inselmitte um die Bergziegen nach ihrer Tour in Santa Maria zu treffen und windgeschützt nach hause zu eskortieren. Apropos Bergziegen: Ein Coll kommt selten allein, wenn man sich einmal ins Tramuntana wagt und so standen heute 4 Pässe (erstmalig mit einer MfM-Gruppe den Puig Major überquert und das Rennradhighlight der Insel Sa Calobra bezwungen) mit knapp 3.000 Höhenmetern auf der Endabrechnung. Für Julia eine neue persönliche Bestleistung und sicher eine solide Basis für die kommende Triathlonsaison. Auch Thommy, Djami, Andi und ich waren durchaus herausgefordert, fanden aber hier und da noch Luft um das schöne Panorama zu genießen.

Schöner Abschluss: Das Taxi wurde nicht gebraucht, was mir aber am liebsten ist, denn es bedeutet: 0 Schaden, 0 Verletzungen. Ergibt 100 Glückspunkte für uns zwei Guides.

 

Track: https://www.strava.com/activities/557494656/overview

 

 

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Ein bisschen Bergluft schnuppern...

Grau und wolkenverhangen zeigte sich der Himmel am heutigen Montagmorgen. "Luxusprobleme", stellten wir mit Blick auf den deutschen Wetterbericht mit angedrohten Schneeschauern fest und freuten uns bereits zum Frühstück über die ersten Wolkenlücken. Als heutiges Tagesgruppenziel war die Befahrung des Puig de Randa ausgegeben. Dort alle hinauf, und anschließend jeder wie er mag, so konnte man den Plan in etwa umreißen. Unsere Gruppe wird seit heute verstärkt durch Julian, auch einer unserer Mitfahrer der ersten Stunde. Als Ausfall hatten wir leider eine unserer Damen zu verzeichnen, die auf Grund gestrigen U(n/m)falls und Erkältung heute das Bett hüten musste. So starteten wir also wieder zu zehnt und rollten mit den ersten Sonnenstrahlen 15km locker in Richtung Randa. Über die alte Randastraße, etwas steiler, dafür aber null Auto- und kaum Radverkehr, ging es dann aufwärts. Sportlich ambitioniert, sich duellierend (sich davor drückend), plaudernd oder kämpfend. Letztlich erreichten immerhin neun von zehn Teilnehmern den Gipfel, eine akzeptable Quote wie wir finden ;-)

Auf dem Gipfel wurden wir von einer Gruppe deutscher Senioren bestaunt, die sich schwerlich vorstellen konnten, dass man a) diesen Berg mit dem Rad bezwingen kann und b) dabei auch noch Spaß hat. Sei es drum, die folgende Abfahrt auf der frisch asphaltierten Straße hinab in den Ort Randa und weiter in Richtung Montuiri entschädigte für den Aufstiegsschweiß und trieb den Schnitt wieder nach oben. Djammy verabschiedete sich an dieser Stelle in Richtung Campos und läutete damit seinen Ruhetag ein. Über Porreres und Vilafranca  de Bonany ging es weiter in Richtung Petra, dem geplanten Ort für unsere Mittagspause. Um uns den nötigen Appetit zu holen, fuhren acht von uns noch auf den Puig de Bon Any, kurz die Aussicht genossen und dann ab an den Mittagstisch. Der Marktplatz in Petra, die Anlaufstelle für geschätzt die Hälfte aller hungrigen Radfahrer auf der Insel, war gewohnt gut besucht. Es fand sich aber ein Plätzchen, und das Speisen hätte beginnen können. Hätte können, denn nicht alle waren zufrieden mit dem Angelieferten. Es wurde leise murmelnd mit schlechten Bewertungen gedroht...es half alles nichts. Die Portionen blieben klein und zum Teil auch wenig lecker. Nun ja, Kuchen geht ja bekanntlich immer und so wurde dann noch fleißig nachgeordert bis sich ein Sättigunggefühl einstellte.

Nach der Pause trennten sich die Wege: Dennis und Thommy direkt zurück, Britt und Rito direkt in den Radladen nach Felanitx und dann von dort zurück und die restlichen sechs hängten noch eine 55er Runde dran. Dabei fuhren wir auch wieder durchs traumhafte, von uns so getaufte, Gemüsetal und trafen zur Freude aller (besonders der beiden auf dem Foto) unseren alten, lautstarken Bekannten aus dem letzten Jahr wieder, der uns auch gleich standesgemäß begrüßte. Ganz sicher hat er uns auch wieder erkannt. Anschließend gab es noch ein bisschen Geackere gegen den Wind, aber dafür war nun immerhin die Sonne wieder voll dabei. Über Manacor und Felanitx ging es auf kleinen Wegen zurück in Richtung Campos. Überpünktlich und hungrig saßen wir dann im Hof unseres Hotels am Tisch und ließen uns die Paella in zwei Varianten schmecken. Micha und Julia holten derweil noch Susi vom Flughafen ab, so dass wir morgen in voller Stärke von 13 Teilnehmern auf den Straßen von Mallorca unterwegs sind. BIKEFORSMA

https://www.strava.com/activities/556496147

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Die vierte Rennradwoche ist eröffnet...

Wie die Zeit vergeht. Nun ist es schon die vierte Runde der Rennradwoche die wir in diesem Jahr einläuten. Nachdem das Feedback der Teilnehmer des letzten Jahres zu unserer  Unterkunft im Hotel Segles durchweg positiv war, gab es für uns absolut keinen Grund die Lokalität zu wechseln. Und so war es am gestrigen Abend ein freudiges Wiedersehen im Hof des Hotels mit Maria und ihrer Schwester, die uns hier in der kommenden Woche ebenso aufmerksam umsorgen werden wie im letzten Jahr. (www.hotelsegles.com)

Am heutigen Samstag morgen konnten wir dann die ersten Teilnehmer und zugleich auch eines der neuen Gesichter in diesem Jahr, am Flughafen in Palma begrüßen. Neben Siggi und Thommy, unseren beiden Dauergästen, freuen wir uns auch über zwei weitere Familienmitglieder vom Siggi, die gemeinsam mit uns für die gute Sache über die Insel radeln um die Initiative "Muskeln für Muskeln" bekannter zu machen.Nachdem der heutige Vormittag noch für Besorgungen und Empfang der Leihräder reserviert war, ging es am frühen Nachmittag dann zu einer kleinen Einrollrunde aufs Rad. Wir verließen Campos in Richtung Porreres um von dort aus über kleine Wege, an Algaida und Santa Eugénia vorbei nach Santa Maria del Camí.

Dort gab es bei der "Kuchen Maria", am wohl beindruckendsten Kuchenbuffet der Insel, einen kulinarischen Einstand nach Maß. Bei herrlichem Sonnenschein, angenehmen 23 Grad und mit einer ordentlichen Portion Rückenwind ging es dann über Algaida und Llucmajor zurück nach Campos. Ein nahezu perfekter Radeltag wurde abschließend gekrönt von einer hervorragenden Pasta zum Abendessen und der Tatsache, das auch Rito, sowie die "jungen Wilden" Dennis und Chris wohlbehalten in Palma gelandet sind und ab morgen unsere Gruppe verstärken. Wir freuen uns auf eine schöne Woche mit unseren Gästen und über Kommentare der "In-Gedanken-Mitradler" hier in unserem Blog...bis morgen, Andi&Micha

Unterwegs waren wir heut hier: https://www.strava.com/activities/554489077

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Hier die Ausschreibung zu unser diesjährigen Veranstaltung

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Bis ans Ende der Insel

 

 

 

"Lage, Lage, Lage!!!" Mit ihr steht und fällt der Erfolg vieler Unternehmungen. Ohne dem breiten Urteil der Gruppe vorgreifen zu wollen, denke ich, dass wir mit Campos einen ziemlich guten Griff getan haben. Die Nähe zum Meer, abwechslungsreiche Flachetappen und anspruchsvolle Klosterhügel, das alles bekommen wir hier geboten.

 

Das einzige, das nicht ohne weiteres direkt von unserem Ausgangspunkt möglich ist (außer Andi fährt alleine am Ruhetag), sind ausgedehnte Touren durch das wunderschöne Tramuntana Gebirge. Um der Gruppe trotzdem die Möglichkeit zu bieten, etwas Bergluft zu schnuppern, entschieden wir uns gestern eine Einwegroute zum Cap Formentor zu planen und den Rücktransport per Minibus zu organisieren. So ergab sich für alle die  Chance diese Herausforderung anzunehmen um Berge und Aussicht zu geniessen ohne dabei ständig einen zweistündigen Rückweg im Hinterkopf haben zu müssen.Wir machten uns also auf den Weg gen Norden, anfänglich noch ohne Andi, denn er holte am frühen Morgen noch seine Freundin vom Flughafen ab. Er stellte uns aber schon auf halber Strecke, was eindeutig dafür spricht, dass am Gepäckband nicht viel los war.

 

Die Route führte uns durch die ehemalige Inselhauptstadt Sineu, welche in den letzten zwei Jahren Basis unserer Rennradwoche war, weiter nach Llubi, Buger und Campanet, wo wir den Einstieg fanden ins wundervolle "Peter Maffay Tal" (http://www.sureda.de/Shopinfos/Can-Sureda/), welches einen der schönsten und beliebtesten Radwege ganz Mallorcas, entlang der ersten Bergketten beherbergt.

 

Nach 70 km empfing uns das beschauliche Hafenörtchen Port Pollenca zur wohlverdienten Mittagspause. Unter Sonne und Palmen erholten wir uns kurz und füllten die Reserven weitestgehend auf, denn der Blick über die Bucht ließ schon einen ersten Eindruck auf die nun wartende Herausforderung entstehen: Die Straße zum Cap: Bei Rad- und Autofahrern gleichermaßen beliebt, schlängelt sie sich über insgesamt fast 20 km zum nördlichsten Punkt der Insel, von einem Postkartenmotiv zum nächsten. Mit dem Leuchtturm an der Spitze als absolutes Highlight. Unser persönliches Highlight war allerdings in erster Linie, dass wir es alle bis dorthin geschafft haben, so dass ein wunderbares Gruppenbild mit lauter zufriedenen Gesichtern entstehen konnte.

 

Voller Euphorie und mit dem versprochenen Taxi in der Hinterhand, wurde der Rückweg nach Playa de Muro zum Abholpunkt letztlich von allen als "viel leichter" empfunden. Radfahren findet eben auch zu großen Teilen im Kopf statt. Einen Wermutstropfen gab es allerdings für uns zwei Guides  noch an diesem Tag: Thommy, der ja sonst in erster Linie als Superschwimmer für die Muskeln-fuer-Muskeln Triathlon Staffeln in Erscheinung tritt, hat sich für das Radrennen am 1.Mai um den Finanzplatz Eschborn angemeldet. Auf der verzweifelten Suche nach schnellen Trainingskilometern hat er uns dazu überredet auch noch die knapp 60 km Rückweg mit dem Rad zu meistern. In Hinblick auf unseren Auftritt beim M312 am Samstag, war etwas Überzeugungskraft nötig, aber wir können den armen Jungen ja nicht auf der Insel verirren lassen.

 

Und so ergab es sich, dass sowohl strahlende Radler im Taxi, als auch schwitzende Guides mit lächelndem Thommy um 20 Uhr an der größten Paella Pfanne der Welt Platz nahmen und den tollen Tag nach einer wunderschönen und anstrengenden

Tour ausklingen ließen. https://www.strava.com/activities/291289318

 

 
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Ruhetag. Oder: Was jeder eben so darunter versteht

 

Heute sollte nach all der sportlichen Betätigung der letzten Tage die Erholung im Vordergrund stehen. Was genau jeder Einzelne unter "Erholung" versteht war dann allerdings doch recht unterschiedlich. Da sich der Himmel am frühen Morgen grau und wolkenverhangen zeigte, wurde der geplante Strandtag kurzfristig abgesagt.

Dennis, Thommy, Susi und Laura entschieden sich dafür nach Palma zu fahren. Nach Schwierigkeiten die örtliche Bushaltestelle zu lokalisieren hielten die Damen kurzerhand den Daumen raus und da ist so ein mallorquinischer Busfahrer dann offensichtlich ganz Kavalier der alten Schule... In Palma angelangt pendelte man zwischen Cappuchino, McDonalds, Burger King und einer weiteren Lokalität unbekannten Namens um die geleerten Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen. Um die Kultur nicht zu kurz kommen zu lassen besuchte man die Kathedrale von Palma und besichtigte sie. Immerhin von außen. Trotz dem ganzen Gerenne von Kohlenhydrat zu Kohlenhydrat und diversen Treppen in Palma, hat der Teil der Gruppe den Ruhetag wohl am ehesten für die Ruhe genutzt, Note 1+. Micha und Julia nutzten die Zeit zum Shoppen sowie für eine Trainingseinheit Laufen. Dafür die Note 2.

Chris, Doro und Julian zog es aufs Rad, allerdings ließen sie es ruhig angehen. Was aber zum Teil auch am Navigationsgerät lag. Unterwegs in Richtung Südküste besuchten sie die Cala Lombards und die Cala Santanyi, zu Fuß und per Rad, mit Weg und auch ohne. Wer Trage- und Schiebepassagen toll findet und/oder Lust auf Lauftraining hat, findet den Track hier: https://www.strava.com/activities/290402158 Gerade noch so 2-. Ebenso wie Siggi, der sich heut allein in den Süden wagte und ein wenig die Küste abradelte. Mir fällt es ja meist ohnehin schwer die Füße still zu halten, und die Tatsache zusammen mit meinem Rad auf DER Insel zu sein, machts eher noch schlimmer. So zog es mich heut zum austoben in die Berge, hoch zum Kloster Lluc, Sa Calobra, Puig und Soller standen auf dem Programm. Selbstkritisch gibts dafür ne glatte sechs (wer schauen möchte wie ein Ruhetag nicht aussieht: https://www.strava.com/activities/290492363)

 Am morgigen Donnerstag werden wir dann das Highlight der dritten Muskeln-für-Muskeln Rennradwoche ansteuern: Es geht zum Cap Formentor. Wollen wir doch mal schauen ob die neu gemachte Straße dort wirklich so toll ist wie alle erzählen. Morgen gibts dann die Antwort auf diese weltbewegende Frage, bis dahin Gute Nacht aus Campos und nicht vergessen: Bike for SMA!

 
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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

 

 

Ein breites, stolzes Grinsen war heute bereits am frühen Vormittag auf den Gesichtern aller Teilnehmer zu erkennen, als sich die Gruppe nach einer nur 25 km langen Aufwärmphase auf dem Gipfel der Randa zum sagenhaften Ausblick traf. Wir wählten eine Anfahrt über die, von den meisten Radtouristen ignorierte, alte Randastrasse, die über kurze, steile Serpentinen vorbei am Kloster Santuari des Gracia (http://de.wikipedia.org/wiki/Santuari_de_Nostra_Senyora_de_Gràcia), auf halbem Anstieg auf die Hauptroute stößt. Ob es an der Genugtuung lag, die Auffahrt erfolgreich gemeistert zu haben (sie wurde gestern noch aus Zeitgründen verschoben) oder an der fest versprochenen  Mittagspause bei Mallorcas spektakulärstem Kuchen-Buffet, sei mal dahingestellt, aber beides sind in jedem Falle sehr glaubhafte Beweggründe.

 

Wohl verdienter Ausblick vom Klosterberg Randa

 


Die weitere Route führte uns über Algaida nach Sencelles, auf einer im übrigen tadellos neu geteerten Strasse. Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass vielerorts auf die Anregungen aus der Radsportcommunity schnell und soweit für uns ersichtlich, unkompliziert reagiert wird. Andi und ich haben uns beide angeschaut und gefragt, wie lang es wohl in Deutschland dauern würde, eine 10 km lange Strasse komplett zu erneuern, zumal wenn sie zu 90 % ausländischen Radfahrern zugute käme. Bei unserem letzten Besuch im März eignete sich diese Strasse nämlich noch zum erstklassigen Üben für Bunnyhops.

 

Die anschliessenden zwanzig meist von Rückenwind begleiteten Kilometer in Richtung Santa Maria del Cami führten uns größtenteils über den bei Rennradlern sehr beliebten Cami de Vell de Muro, welcher das nördliche Inselzentrum mit der Region um Palma de Mallorca verbindet.

 

Nun war es vorerst geschafft: nach ziemlich genau 60 km und 2:30 h Fahrzeit stellten wir die Räder erstmal ab, um uns an der schon angekündigte Kuchenauswahl satt zu sehen und satt zu essen. Gefunden haben wir dieses Paradies für Naschkatzen (http://www.elephant10.com/restaurants_mallorca/244/celler-sa-sini) dank unserer Freunde aus dem Norden http://www.muskeln-für-muskeln.de, die wir hier im März getroffen haben, als sie sich die ersten Trainingskilometer für ihre RTF im Juli gegönnt haben.

 

Die Qual der Wahl

 

Reichlich (oder vereinzelt auch mehr) gestärkt, setzten wir die Fahrt fort, mit dem Vorhaben, nicht wieder erst 30 min vor dem Abendessen im Hotel anzukommen, sondern allen von uns noch die Möglichkeit zu bieten, die Sonne IN RUHE, ÜBERWIEGEND LIEGEND zu genießen. Wir nahmen also direkten Kurs nach Süden, durch die Ortschaften Santa Eugenia, abermals Alagaida und Llucmajor auf den schönen, kleinen, meist autofreien Strassen entlang der Felder und Fincagrundstücke, die uns wunderbare Routen von und nach Campos ermöglichen.

 

Für morgen ist ein allgemeiner Ruhetag angesetzt um den Beinen, etc. eine wohlverdiente Pause zu gönnen. Ein Lob an dieser Stelle für all unsere tapferen Teilnehmer, die sich alle sehr wacker halten und hier für den Guten Zweck die Zähne sicher manchmal zusammenbeissen müssen.

 

 

 

 



 

 
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Sonniges Klosterhopping

 

 

Aufmerksamkeit für die gute Sache. Bike for SMA!

 

Am zweiten Tag der diesjährigen Muskeln für Muskeln Rennradwoche wurden von den Teilnehmern Berge gewünscht. Da lag es nahe, die schönen Klöster der Umgebung anzufahren, da einige von Ihnen auf Gipfeln mit allerschönster Aussicht errichtet wurden. Wohl schon die alten Mönche wussten Höhenmeter und gute Fernsicht zu schätzen. Nach gemütlichem einrollen ging es nach 15km aufwärts zum Kloster San Salvador. 4,8km Anstieg mit durchschnittlich 6,8% Steigung brachten uns alle auf den 509m hohen Gipfel. Im Gegensatz zum verregneten letzten Jahr strahlte diesmal die Sonne auf uns und wir konnten in alle Richtungen weit über die Insel blicken. Nach obligatorischem Gruppenfoto und rasanter Abfahrt ging es durch Manacor hindurch, hinein in das von uns so getaufte Gemüsetal (den zahlreichen Gewächshäusern geschuldet), wobei es momentan den Namen "Blumental" ebenso verdient hätte.
Vereint auf dem Puig de San Salvador
Nach etwa 65km erreichten wir die Ortschaft Petra, ließen den Marktplatz mit seinen kulinarischen Verlockungen allerdings vorerst links liegen und bezwangen noch den Puig de Bon Any mit gleichnamigem Kloster auf dem Gipfel. Auch hier eine herrliche Aussicht und im Anschluß eine schöne Abfahrt sowie auf dem Marktplatz dann eine ausgiebige Mittagspause. Nun ging es mit ordentliche Rückenwind in Richtung Porreres. Mit Schwung durch den Ort und mit mehr oder weniger Schwung hinauf zum Kloster Monti Sion. Unser Youngster Dennis schaffte es mit allerletzter Luft hinauf auf den Gipfel ;-) Oben war dann erstmal ein Schlauchwechsel angesagt. Da aller guten Dinge drei sind (und vor allem auch aufgrund der fortgeschrittenen Stunde) beließen wir es für heute bei unseren drei Berg"chen" und sparen uns den Puig de Randa mit seinem Kloster für morgen auf. Man braucht ja schließlich noch Ziele ;-) Die abendliche Verköstigung war wieder grandios, Hühnchen mit Reis und gegrilltem Gemüse. Heute hört es sich hinter mir im Hof schon nicht mehr ganz so lebhaft an. Genau genommen ist es sogar schon richtig ruhig, denn Frischluft, Sonne und Höhenmeter sind offensichtlich eine müde machende Kombination. In diesem Sinne: Bike for SMA und für heute: Gute Nacht!

 

 

 

 

 

 

@Susi: Kommafehler bitte großzügig überlesen oder diskret an mich zur Korrektur ;-)

 

 

 

Aussicht vom Puig de San Salvador
 
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Gruppo completto

 

 

Immer schön, wenn Sonne und die Gruppe lacht

 

Tagesziel gesetzt und erreicht: Zusammen abfahren, kennenlernen, gemeinsam ankommen. Heute stand die erste Ausfahrt mit der (fast) kompletten Gruppe an, die sich trotz einiger "Neulinge" schnell gefunden hat. Nachdem wir uns reichhaltig am Frühstücksbüffet gestärkt haben, machten wir uns auf den Weg nach Colonia St. Jordi, um einige unserer Mitfahrer noch mit Leihrädern zu versorgen. So wurde kurzerhand auch der heutige Etappenstart an die Küste verlegt.

 

So ging es sicher heute einigen

 Der Weg führte uns dann mit vorerst angenehmen Rückenwind über Ses Sallines, Santanyi, Manacor zur Mittagspause nach Petra. Ungefähr 70Km sind wir bis dahin schon geradelt, Kuchen und belegte Brote stießen also auf großen Zuspruch. Mit wieder aufgefüllten Speichern ging es dann auf gut 40 entspannte Rückwegskilometer über Felanitx und die

 

Landwirtschaftsstraßen um Cas Concos.

 

Beim gemütlichen Abendessen (wir durften uns heute über Tapas, Salat, Steaks und Ofenkartoffeln freuen) im sonnigen Innenhof des Hotels, wurden die heute gesammelten Eindrücke gleich noch mal mit dem ein oder anderen lockeren Spruch gewürzt und tragen so zum wunderschönen Tagesabschluss bei. Für morgen haben wir vor, beste Wetteraussichten mit tollen Bergaussichten zu verbinden, es verspricht also ein interessanter Tag zu werden. Viele Grüße und eine Gute Nacht aus Campos.

Micha https://www.strava.com/activities/288757028

 
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Start der dritten Muskeln-für-Muskeln-Rennradwoche

Das warten hat ein Ende. Die dritte Muskeln-für-Muskeln Rennradwoche nimmt so langsam Fahrt auf. Früh am Morgen konnten wir heut unsere ersten Gäste am Flughafen von Palma de Mallorca begrüßen, die einen überpünktlich, die anderen einfach nur pünktlich und einige leider erst mit zweistündiger Verspätung (wobei nicht zu klären war wieso von zwei zeitgleich starten sollenden Flugzeugen ab München das eine starten darf, das andere aber voll besetzt noch zwei Stunden in München rumsteht und auf den Abflug wartet weil in Palma dicker Nebel wabert). Nach zu wenig Schlaf aufgrund des frühen Abflugs und zu viel Aufregung aufgrund der Verspätung ließen wir es heut zum Start erstmal ganz ruhig angehen. Dennis, Chris und Doro testeten den mallorquinischen ÖPNV und machten Strandnachmittag in Arenal. Siggi, Julia, Micha und ich schwangen uns aufs Rad um das hervorragende Wetter zu nutzen und die ersten Kilometer zu sammeln (Route hier: https://www.strava.com/activities/287858104)

 
 

Zwischen reichlichem Hauptgang und leckerem Nachtisch hat Micha soeben noch Thommy, Susi und Laura vom Flughafen abgeholt, so dass wir bis auf Julian, der morgen anreist, nun fast vollständig in Campos versammelt sind.

 

 

 

 

 

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Es ist angerichtet. Die Vorfreude steigt...

 

Bei wenigen Graden über dem Gefrierpunkt ist es sicher nicht die schlechteste Option dem deutschen Frühling vorübergehende den Rücken zu kehren und sein sonniges Radfahrerglück unter der Sonne Mallorcas zu suchen. Micha und ich sind momentan mal wieder auf der schönen Insel unterwegs, und waren am vergangenen Mittwoch bereits in Campos um unserer Unterkunft während der MfM-Rennradwoche 2015, dem Hotel Segles in Campos, einen Besuch abzustatten. Ich kannte und mochte es bereits seit meinem Besuch im vergangenen Oktober, und auch Micha war auf den ersten Blick angetan. Die Zimmer, alle individuell und urig eingerichtet, gruppieren sich um einen lauschigen Innenhof. Die getesteten Pa amb oli waren sehr gut und versprechen einiges in Bezug auf unsere tägliche Verpflegung, die nach Absprache mit der Köchin täglich individuell für uns zubereitet werden wird. Es gibt die Möglichkeit Wäsche zu waschen und sichere Abstellmöglichkeiten für unsere Räder sind auch vorhanden. Alles in allem ein sehr zufrieden stellender Check unserer Unterkunft bevor es in fünf Wochen los geht mit der MfM-Rennradwoche 2015. Wir freuen uns schon jetzt auf eine großartige Woche mit euch, viele Grüße, Andi und Micha

 

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Die malerische Ostküste war gestern Ziel unserer 11-köpfigen Gruppe. Aus Campos heraus in Richtung Felanitx, weiter nach Portochristo. Dort teilten wir das Feld um allen Tourenansprüchen gerecht zu werden. Andi bog mit vier Fahrern ins Landesinnnere ab, um über Manacor und wiederum Felanitx den Tag nach circa 70Km ausklingen zu lassen. Ein sehr gelungener Einstand für diejenigen von uns, die dieses Jahr auf noch nicht allzu viel Trainingskilometer zurückblicken können.
Die zweite Hälfte folgte dem Küstenverlauf bis zur Burg von Capdepera, die strategisch günstig und baulich beeindruckend auf den Felsen trohnt.
Zur Mittagspause fanden wir uns im malerischen Arta ein, dessen Farben und Charme bei Sonne allerdings noch besser gewirkt hätten. Dieses Glück wurde uns dieses Mal nicht vergönnt.
Apropos Glück: ein gnädiger Rückenwind begleitete uns auf unserem Rückweg über Manacor und Felanitx, sodass die letzten 50Km ein großes Vergnügen waren. 130Km zeigte der GPS Computer, als wir letztendlich auf den Innenhof des Hotels einbogen und die Zufriedenheit ließ sich auf alles Gesichtern ablesen. Vielleicht war es aber auch die Vorfreude auf den mallorquinischen Grillabend.
Die Tracks des gestrigen Tages pflegen wie später noch in den Text ein. 
Viele Grüße. 
Micha