Willkommen in Andalusien

 

Die Muskeln für Muskeln Rennradwoche feiert Ihren ersten "runden Geburtstag" und hat sich dafür diesmal einen neuen Ort ausgesucht. Nach vier Jahren auf Mallorca sind wir in diesem Jahr mit dem "Troß" umgezogen nach Andalusien. Genauer gesagt nach Nerja, einem Küstenstädtchen ganz im Süden Spaniens, etwa 60km östlich von Malaga. Nachdem wir am Freitag und Samstag unsere Gäste alle wohlbehalten am Flughafen von Malaga in Empfang nehmen konnten, ist unsere Gruppe mit 13 Radlern und 3 Familienmitgliedern nun perfekt. Besonders stolz macht uns, dass wir mit Julian, Thommy und Siggi gleich drei Mitfahrer begrüßen können, die uns bisher in jdem Jahr begleitet haben und ebenso ihr Fünfjähriges feiern. Vielen Dank dafür! Die statistischen zwei Regentage für den Monat April haben wir praktischerweise an den Anreisetagen abgehakt, und die Wettervorhersage für die kommenden Tage verhieß nur Gutes: Temperaturen um die 20 Grad und Sonne satt. Eine Wohltat für jeden frühlingsuchenden Mitteleuropäer.

So sollte es heute nun also losgehen: Die letzten Wolken verzogen sich pünktlich zum Frühstück auf unserer Dachterrasse und anschließend nahmen wir im Bikeshop, der extra für uns am Sonntag seine Pforten öffnete, unsere Leihräder in Empfang. Anschließend ging es mit ordentlich Gegenwind auf die flache Küstenstraße nach Westen. Eine Kombination, die uns in dieser Form heut nicht mehr allzu oft begegnen sollte, In Torrox bogen wir dann ab ins bergige Hinterland und kurbelten munter hoch nach Competa. Zwischendurch immer wieder kleine Abfahrten mit ordentlichen Rampen auf der Gegenseite, die schon frühzeitig an den Kräften zehrten. Einrollrunde auf andalusisch! Auf 500-600m Höhe angekommen ging es dann wellig, leicht kupiert entlang des Gebirges mit grandiosen Weitsichten. Nach erholsamer Abfahrt gab es dann nach einigem Suchen in Vélez - Málaga die wohlverdiente Pause nach etwa 65km. Die Gruppe machte sich dann an die letzten 4 km Abfahrt zur Küstenstraße und segelte mit Rückenwind heim nach Nerja. Ich wählte eine leicht geänderte Route, um noch eine andere Strecke abzuchecken. Mit dem Ergebnis, dass wir diese in der Woche wohl auch noch mal befahren werden, da sie landschaftlich und straßentechnisch absolut traumhaft war. Den Abend ließen wir dann im indischen Restaurant ausklingen, die Erholung war bereits soweit fortgeschritten, dass schon neue Pläne geschmiedet wurden. Abschließend nach Tag 1 bleibt zu sagen: Wie nach unserem Besuch im Januar bereits zu vermuten war, wird das wohl die mit Abstand anspruchvollste Rennradwoche - dem ersten "Jubiläum" absolut angemessen.

 

 

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