Von Café zu Café zu Café.

Nach der gestrigen Runde haben wir geschlafen wie zwei Steine, und da hier momentan erst halb 9 die Sonne aufgeht, kamen wir dementsprechend spät aus den äußerst bequemen Betten. Beim Frühstück auf dem Balkon, stellten wir dann fest, dass die eigentlich für heute geplante größere Runde kaum mehr zu schaffen ist, ohne am Ende des Tages in die Dunkelheit zu geraten. "Was du heut nicht kannst besorgen, das verschieb dann halt auf morgen" - also kurzerhand den Plan geändert und heut in Richtung Osten auf der Küstenstraße. Das Meer permanent im Blick, ertappt man sich manchmal dabei fast zu vergessen, wie gut man es hier eigentlich gerade hat. Um es nicht zu entspannt werden zu lassen, bogen wir dann nochmal ein bisschen in die Berge ab, um dann nach etwa 70 km eine kurze "Bocadillo con queso" Pause einzulegen. Auf dem Rückweg nach Nerja, sprang uns ein kleiner Berg ins Auge, komplett bebaut mit kleinen, alten Fischerhäuschen und überkront von einem alten, maurischen Castello. Kurzerhand drehten wir noch ne kurze Biege und fanden doch tatsächlich ein schönes Café kurz unterm Castello mit atemberaubender Aussicht. Die Anfahrt gestaltete sich allerdings...naja, ich will nicht vorweg greifen. Wir sind auf die Reaktionen unserer Gäste gespannt, haben schon überlegt was für Sprüche kommen werden und verraten nur so viel: Das Mittag will verdient werden ;-) Anschließend machten wir uns dann wieder auf Richtung temporärer Heimat. Immer entlang der Küste, ein stetiges Auf und Ab (gefühlt ein wenig mehr Auf als Ab) und das Meer stets im Blick. Nach 110km wohlbehalten in Nerja angekommen, belohnten wir uns nach dem obligatorischen Kuchenstop im Café noch mit nem kleinen Erdbeertörtchen auf der hoteleigenen Dachterasse inclusive Sonnenuntergang über dem Meer. Verhungern wird hier niemand, soviel läßt sich nach zwei Tagen Rennradwochen-Testing schon mal mit Sicherheit sagen :-) 

 

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