Alle Wege führen nach Santa Maria

Aufgrund der heute gewählten Tour, ließ es sich leider nicht vermeiden, die Gruppe aufzusplittern. Als Vorbereitung zum SuperGiroDolomiti und dem am kommenden Samstag stattfindenden Mallorca312, wollten Andi und Djami gern ein paar Extrakilometer mit ernstzunehmenden Höhenmetern zurücklegen. Da Julia für Ihre Ligawettkämpfe ebenfalls gut in Form sein möchte, schloss sie sich den beiden kurzentschlossen an. Ich darf gleich vorwegnehmen, dass sie diese Entscheidung im Laufe des Tages nie bereute und massenhaft anerkennende Kommentare erntete. Gruppe 2 bestand aus Thommy und mir: wir fuhren mit dem Auto bis Santa Maria, um erstens den An- und Abfahrtskilometern zu entgehen und zweitens ein Taxi für alle Fälle am Fuße des Gebirges stehen zu haben.
Ein familiär und auch sprachlich eng verbundenes Trio setze sich als weiteres Minipeloton in Richtung Südosten der Insel in Bewegung und erkundete die dort zahlreich vorhandenen Strände und Badebuchten. Auch hier ein riesiges Lob für sich aufsummierte 90 km.

Der Rest der Truppe entschied sich für ein entspanntes Rollen durch die Inselmitte um die Bergziegen nach ihrer Tour in Santa Maria zu treffen und windgeschützt nach hause zu eskortieren. Apropos Bergziegen: Ein Coll kommt selten allein, wenn man sich einmal ins Tramuntana wagt und so standen heute 4 Pässe (erstmalig mit einer MfM-Gruppe den Puig Major überquert und das Rennradhighlight der Insel Sa Calobra bezwungen) mit knapp 3.000 Höhenmetern auf der Endabrechnung. Für Julia eine neue persönliche Bestleistung und sicher eine solide Basis für die kommende Triathlonsaison. Auch Thommy, Djami, Andi und ich waren durchaus herausgefordert, fanden aber hier und da noch Luft um das schöne Panorama zu genießen.

Schöner Abschluss: Das Taxi wurde nicht gebraucht, was mir aber am liebsten ist, denn es bedeutet: 0 Schaden, 0 Verletzungen. Ergibt 100 Glückspunkte für uns zwei Guides.

 

Track: https://www.strava.com/activities/557494656/overview

 

 

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